Dienstag, 19. Mai 2015

Was, wenn nichts mehr geht?


Ich freue mich sehr, von Simone Asteria Melzer die Einladung zur Blogparade

Zunächst einmal bedanke ich mich bei Simone Asteria Melzer für die Einladung.
Ich muß gestehen, daß ich erst vor kurzer Zeit mit dem Bloggen angefangen habe. Daher ist dies auch meine erste Teilnahme an einer Blogparade überhaupt. Daher bitte, liebe Simone, und ihr alle anderen, die das lesen, habt Nachsicht mit mir, wenn ich hier nicht alles richtig mache.

Nun kommen wir aber zu dem von Simone gewählten Thema:
„Was, wenn nichts mehr geht?“.

Hier geht es um das Thema Erschöpfung, Burn out, kraftlos sein, ausgebrannt sein, etc.

Oftmals bemerken wir diesen Zustand in uns erst, wenn “das Kind sozusagen schon in den Brunnen gefallen ist“.

Ich selbst neige dazu, viele zusätzliche Aufgaben anzunehmen. Irgendwann bemerke ich dann, daß mir kaum mehr Zeit für die wesentlichen Dinge bleibt, z. B. für die Familie.

Aber auch unser Beruf fordert, wie bei uns allen, viel Energie. Wir wollen alle unseren Job gut machen und geben unser bestes.
Oftmals fühlt man sich dann abends ausgepowert. Ohne Energie und Lust, für weitere Unternehmungen am Abend.


Wichtig: Kraftquellen oder Energie-Tankstellen


Daher ist es besonders wichtig, sich auf die eigenen Kraftquellen zu konzentrieren, die hoffentlich jeder von uns hat. Solltest du für dich bewusst noch keine Kraftquelle oder Energie-Tankstelle gefunden haben, empfehle ich dir, darüber nachzudenken, was für dich eine Kraftquelle sein könnte. Als Kraftquelle oder Energie-Tankstelle bezeichne ich Dinge oder Gegebenheiten, die uns Freude machen. Das kann alles mögliche sein.

1. Kraftquelle: Hobbies
Oft sind es Hobbys. Daher sind Hobbys mehr als nur etwas, was man in der Freizeit macht. Hobbys sind ein „Ausgleich“ für uns. Wer keinen Ausgleich hat, ist unausgeglichen….. – Logisch, oder? ;-) Ein Ausgleich zum Alltag.

Meine Hobbys sind die Fotografie. Ich habe vor einiger Zeit begonnen, mit dem Handy zu fotografieren und festgestellt, dass es mir dadurch gut gelingt, die Schönheit und Besonderheit der Dinge in gewisser Weise „festzuhalten“ und anderen Menschen zu zeigen..
Außerdem ist mein Garten eine Kraftquelle. Er ist zwar nicht groß, aber es ist für mich, besonders jetzt in der wärmeren Jahreszeit eine Freude, alles, was blüht und wächst, zu betrachten und mich daran zu erfreuen.

2. Kraftquelle: (Haus-)Tiere
Auch Tiere sind Energie-Tankstellen. Sie fordern von uns nichts. Außer vielleicht ein bisschen Aufmerksamkeit und Futter. Sie tun einfach gut, sind ausgeglichen und wirken zufrieden. Diese Gefühl nehmen wir auf, wenn wir in deren Nähe sind.

3. Kraftquelle: Sport – hier: Yoga
Yoga fördert das Körperbewusstsein und die Beweglichkeit. Ich selbst habe durch die Yoga-Philosophie gelernt, viele Dinge anders und auch bewusster wahrzunehmen. Achtsamer durch den Tag zu gehen. Weniger zu beurteilen oder zu verurteilen und im besten Fall einfach mal die Dinge so lassen zu können, wie sie sind, auch wenn es mir nicht gefällt. Ich kann es jedem nur empfehlen.

4. Kraftquelle: Bewusstes wahrnehmen der positiven Dinge
Jeden Abend, vorm Schlafen, nochmal kurz den Tag vor unserem inneren Auge Revue passieren lassen – jedoch mit dem Focus, sich diese Dinge oder Momente noch einmal bewusst zu machen, die uns erfreut haben, die besonders schön für uns waren. Oftmals nehmen wir nur die negativen Dinge wahr – und denken laaaange darüber nach, vergessen aber die schönen Dingen, die wir erlebt oder gesehen haben. Etwas, daß unsere Mundwinkel nach oben hat ziehen lassen.




So, dies sind meine 4 stärksten und wichtigsten Kraftquellen – abgesehen von meiner Familie, die natürlich die größte Kraftquelle für mich ist, die ich hier aber nicht einreihen möchte. Ohne die ich verloren wäre. Für diese Kraft, die ich hier erhalte, bin ich meiner Familie jeden Tag dankbar.




Samstag, 16. Mai 2015

Nicht Pappa's Bar, sondern Tapas Bar.......

Von Tapas und Mojitos


Wer nicht in der Großstadt wohnt, kommt auch nicht gerade jeden Tag an einer Tapas-Bar vorbei. Es gibt sie schließlich nicht an jeder Ecke – aber immer öfter.
Gehört hat bestimmt schon fast jeder schon davon. Auch ich war neugierig und habe nun endlich die nächstgelegene Tapas-Bar “getestet“.

Die Leckereien:


Tapas stammt von „Tapa“ und heißt aus dem spanischen übersetzt: „Deckel“. Laut Wikipedia ist Tapa ist ein kleines Appetithäppchen, das in Tapas-Bars üblicherweise zu Wein, jedoch auch zu Bier gereicht wird. 
Tapas werden in Spanien üblicherweise in den Bars im Stehen verzehrt. Jede Tapas-Bar besitzt dabei eine individuelle Auswahl an verschiedenen Tapas. D. h. man sucht sich seine kleinen Tapas selbst aus – man stellt seine Wahl immer individuell nach Geschmack zusammen. Jeweils auf einem kleinen Tellerchen. Pro Tapa wird ein Preis von ca. 3,00 – 5,00 Euro berechnet. Die meisten wählen zwischen 3 – 5 verschiedene Tapas. Das ist absolut ausreichend. Auch bei großem Hunger. Da die Tapas in jeder Bar verschieden sind, hier eine kleine Auswahl an Leckereien:
·        Almejas a la marinera (Venusmuscheln in pikanter Weißweinsauce)
·         Aceitunas oder Olivas (Oliven)
·         Boquerones en Vinagre (In Essig marinierte Sardellen)
·         Boquerones fritos (frittierte Sardellen)
·         Ciruelas (mit Speck ummantelte und gebratene Pflaumen)
·         Gambas al ajillo (Garnelen gebraten in Olivenöl mit Chili und viel Knoblauch)
·         Pan con tomate (mit Tomatenfruchtfleisch, Knoblauch & Olivenöl bestrichenes getoastetes Weißbrot)
·         Patatas bravas (frittierte Kartoffelwürfel mit scharfer Soße)
·         Patatas alioli (Kartoffeln in Knoblauchmayonnaise)
·         Pinchos morunos (marinierte Fleischspießchen)

Mein Wahl ist auf die in Essig marinierten Sardellen, gebackenem Gemüse und die mit Speck ummantelten gebratenen Pflaumen gefallen. Absolut köstlich. Sehr lecker.


Getränke und andere wichtige Dinge, um den Durst zu löschen:

Essen macht durstig. Nicht zu vergessen sind daher die Getränke. In vielen Tapas-Bars gibt es leckeren Sangria, Mojitos und Cocktails. Ein Mojito ist ebenfalls ein klassisch spanisches Cocktail-Getränk aus hellem kubanischem Rum, Limettensaft, frischer Minze, Rohrzucker und Sodawasser. Je nach Geschmack gibt es auch hier individuelle Rezepte.
Ein Mojito gehört daher beim ersten Besuch der Tapas-Bar einfach dazu.

Die Stimmung: 

Natürlich darf etwas ganz wichtiges in einer Tapas-Bar nicht fehlen: Die spanisch und lateinamerikanische Musik – z. B. Flamengo oder Salsa. Da fällt mir gleich wieder des Lied „Loca, Loca, Loca“ von Shakira ein. Schließe doch mal die Augen und erinnere dich an das Lied. Na? Und schon gehen die Mundwinkel zu den schwingenden Hüften nach oben.


All das macht ein schöner Abend in der Tapas-Bar aus. Und vielleicht gibt es die Möglichkeit, an einem schönen Sommerabend all das draußen, bei untergehender Sonne zu genießen. 

Donnerstag, 14. Mai 2015

Vatertag und Elternzeit


Heute ist Vatertag. Nachdem die Mütter sich am vergangenen Sonntag über Muttertag freuen durften, sind heute die Väter dran. Die Erzeuger sozusagen. ;-)

Mir persönlich fällt auf, daß Pappas den Vatertag immer mehr gemeinsam mit der Familie verbringen, statt alleine mit Bollerwagen loszuziehen. Aber auch anders herum sei es ihnen natürlich gegönnt.... Denn wann hat Mann denn schon mal Zeit für eine Radtour oder Motorradtour, gemeinsam nur unter Männern........ All denen, die heute unterwegs sind - wünsche ich viel Spaß.

(Bild: Deutschlandfunk.de)

Elternzeit für Väter im Beruf


Im Gegensatz zu früher sind Väter heute nicht mehr nur Ernährer. Sie beteiligen sich viel mehr an der Erziehung der Kinder als früher. 

Väter gehen mit den Kindern anders um, als die Mütter. Sie sind eher robuster und setzen auf körperliche Aktivitäten. Sie traunen den Kindern in der Entwicklung oftmals mehr zu und fördern dadurch die Selbständigkeit in der Entwicklung der Kinder. Durch die Einbindung in der Erziehung erleichtern sie den Kindern schon von klein auf die Ablösung der Mutter. 

Heute haben Väter - genauso wie Mütter, die Möglichkeit, Elternzeit zu nehmen (Elternzeit-gesetz). 

Hier reichen schon 2 Monate Elternzeit, um das volle Elterngeld zu erhalten. Diese müssen nicht unbedingt direkt nach der Geburt in Anspruch genommen werden.
Der Anteil der Pappas,die Elternzeit in Anspruch nehmen, nimmt immer stärker zu. Das finde ich klasse und sollte einfach mal erwähnt werden. Denn sicher ist  für viele Pappas diese Entscheidung nicht ganz einfach. Sie sind in dieser Zeit völlig aus dem Job raus und haben Angst vor einem evtl. Karriere-Knick. Schließlich gibt es jüngere oder ältere Kollegen, die diese Elternzeit evtl. nicht in Anspruch genommen haben.


Ideal ist daher auch die positive Einstellung des Chefs, des Vorgesetzten zu diesem Thema. Der Vorgesetzte sollte voll hinter dieser Entscheidung stehen,  so daß für den Pappa keine Nachteile zu erwarten sind.

Weitere Informationen über die Beantragung und grundsätzliche Regelungen gibt es hier:

http://www.vaeter-zeit.de/elternzeit-03/antrag-arbeitgeber.php

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=16318.html


Nun wünsche ich allen Vätern und denen, die es noch werden wollen einen wunderschönen Vatertag.



Dienstag, 12. Mai 2015

Sportlich unterwegs...... Im Teamspiel oder Einzelspiel?


Sport tut gut - Sport ist das, was Du draus machst.......



Wir alle wissen, daß Sport gut für uns ist – um fit zu bleiben. Wir werden seltener krank, stärken die Immunabwehr und fördern die Selbstheilungskräfte. Wer regelmäßig Sport treibt, ist zufriedener und bleibt leistungsfähig. Dabei muß man sich nicht immer „verausgaben“ und bis an seine Grenzen gehen. Auch moderater Sport unterstützt all diese positiven Merkmale.

Jedoch ist dies bei weitem nicht der einzige Grund, warum wir Sport treiben oder betreiben sollten. In diesem Beitrag möchte ich auf die positiven Eigenschaften eingehen, die der Teamsport und der Einzelsport mit sich bringen.

Der eine mag lieber den Mannschaftssport/Teamsport, wie z. B. Fußball, Volleyball, Rudern etc. - Der nächste ist jedoch lieber alleine auf weitem Feld mit seinem Fahrrad unterwegs. Was bewegt uns, bestimmte Sportarten zu wählen oder nicht zu wählen?


(Bild: Fitforbusiness-edr)

Warum Teamsport?


Wir alle sind soziale Wesen, wollen Anerkennung und dazugehören. Was liegt da näher, als der Teamsport? Das gemeinsame Erleben von Sieg und Niederlage in einer Gruppe verbindet. Ein Sieg stärkt die Gruppenmotivation, aber auch das eigene Bewusstsein für das Können. Dies gibt Selbstvertrauen und ist für die Bewältigung verschiedener Lebenssituationen hilfreich.  Eine Niederlage fordert die verantwortungsvolle Bekenntnis der gesamten Mannschaft zu diesem Ergebnis, auch um niemanden aus dem eigenen Team auszugrenzen.
Im Teamsport lernt man, die individuellen Grenzen und Fähigkeiten seiner Teamkollegen zu akzeptieren. Man unterstützt sich gegenseitig bei der Verbesserung von Spieltechniken und steigert dadurch seine Teamfähigkeit, die überall, wo Gruppen zusammen kommen (so auch im Beruf) gefordert ist.

Egal, welches Alter, egal, welche Nationalität – in einer Mannschaft steht fairplay an erster Stelle.





(Bild: Pixabay)

Warum Einzelsport?


Unter Einzelsport verstehe ich hier in diesem Beitrag z. B. Joggen oder Radfahren ohne Begleitung. Anders als beim Teamsport besteht beim Einzelsport besser die Möglichkeit, sich individuell an die eigene Geschwindigkeit anzupassen. Sehr ehrgeizige Sportler können beim Einzelsport ihr Durchhaltevermögen steigern. Beim Ausdauer- oder Konditionstraining, wie z. B. Joggen, oder walken erfährt man, wie schnell der Körper in der Lage ist, sich auf neue Bedingungen einzustellen und seine Leistung zu steigern. Dies ist ein großer Motivationsfaktor, um den Einzelsport weiter zu betreiben.
Jüngere Menschen lernen durch Einzelsport, dass man für sich selbst verantwortlich ist. Dies kann dazu führen, dass Menschen im späteren Leben selbstständiger sind, als andere.


Fazit: 
Welche Sportart für Dich die richtige ist, musst du selbst entscheiden. Das ist auch von deinen Interessen und Neigungen abhängig. Aber egal, für welche Sportart man sich entscheidet – jeder Sport ist besser als keinen Sport.


Ich persönlich plädiere für den moderaten Sport :-)

Sonntag, 10. Mai 2015

Möglichkeiten für ein schlechtes Gewissen

Das Teufelchen in uns


Oh noo!.....

Das Leben könnte so schön sein, wenn da nicht immer wieder unser schlechtes Gewissen nicht wäre. Unser ständiger Begleiter, der immer ganz schnell darüber urteilt, ob wir etwas richtig oder falsch gemacht haben. Fast wie ein kleines Teufelchen in uns. Jeder von uns hat gemerkt, daß das kleine Teufelchen immer schnell zur Stelle ist.....


Ich frage mich daher: Wie kommt das eigentlich? Warum meldet sich das schlechte Gewissen, das kleine Teufelchen, bei allen möglichen und unmöglichen Dingen und Situationen. Was ist denn eigentlich richtig, was ist eigentlich falsch?
Wer setzt die Maßstäbe? Was ist moralisch, was ist unmoralisch oder ab wann?
Ist in unseren Augen bzw.in den Augen des kleinen Teufels derjenige/diejenige "gut" der joggt und auf dem Wochenmarkt nur Bio-Gemüse kauft und ist der-/diejenige automatisch "schlecht" der das nicht macht?

Durch die Erziehung und im Leben erhaltene Werte und Wertvorstellungen, weiß man, wenn man etwas nicht so gemacht hat, wie man es hätte tun sollen oder wie es im allgemeinen erwartet wird. So bald uns dies bewusst wird, kommt das schlechte Gewissen. Schwups.... schon ist es da: das kleine Teufelchen. Es stellt Fragen oder gibt Sätze mit vielen Ausrufezeichen von sich. Es kennt keine keine positiven Fragen oder Aussagen. Nur kritische. Das ist seine Aufgabe. Bei dem einen ist dieses kleine Teufelchen mehr, bei dem anderen weniger ausgeprägt.

Es gibt im Leben jeden Tag Regeln und Dinge, die wir beachten und befolgen können.... oder eben nicht. Mit der Folge: Das schlechte Gewissen ist gleich wieder da. Das Teufelchen will schließlich beachtet werden......

Aber: dieses schlechte Gewissen beachten nur wir selbst. Die anderen sehen es nicht. Nehmen es nicht wahr - ganz nach dem Liedtext: "Alles nur in meinem Kopf" - von Andreas Bourani.


Nachfolgend einige, leicht ironische Situationen, die bei den meissten Menschen ein schlechtes Gewissen zur Folge haben oder sie sich einfach vor sich selbst schämen. Obwohl sie das schlechte Gewissen in erster Linie nur vor sich selbst haben.




1) Ich mache mir nach 20 Uhr noch ein großes Nutella-Brot und öffne dann die Chips.

2) Ich lasse einen Tramper (im Regen) stehen

3) Ich gehe nicht zum Sport

4) Ich drängle mich in einen fast vollen Fahrstuhl noch hinein und fahre nur wenige Stockwerke

5) Ich fühle mich schlecht, weil ich mich heute richtig schick gestylt habe

6) Heute rufe ich den Zahnarzt wieder nicht an und beantworte private E-Mails nicht

7) Ich weiß den Namen eines neuen Kollegen nicht mehr, obwohl er schon eine Zeit lang da ist.

8) Ich lache laut beim Lesen eines Buchs in öffentlichen Verkehrsmitteln

9) Ich trenne den Müll nicht richtig

10) .........(was fällt dir hierzu noch ein?)


Die Maßstäbe, was ist richtig, was ist falsch, setzt natürlich unsere Gesellschaft, es ist die Masse - aber zuletzt auch wir selbst, in unserem Alltag. Wir errichten dabei unser eigenes Wertesystem für unser Leben - wir schauen auf andere, wie sie leben, was sie tun oder was sie nicht tun. Dadurch installieren wir also auch unser persönliches Regelsystem, die sogenannten "DOs" und "DON'Ts" für uns selbst. Und nur diese Regeln kennt unser kleines Teufelchen.


(Bildquelle: Wallpaper)

Macht man sich diese Tatsache bewußt, daß wir selbst letztendlich Regeln für uns festgelegt haben, können wir gleich erstmal durchatmen. Es sind unsere eigenen Regeln oder Maßstäbe, die wir nicht eingehalten haben und deshalb meldet sich daß kleine Teufelchen. Es möchte zeigen, wie wichtig es ist, doch auch diese Regeln einzuhalten und versteht wenig Spaß.

Kein Mensch auf dieser Welt hält sich jedoch immer an alle Regeln. Es wird immer Ausnahmen geben - überall - immer wieder. Schließlich geht es im Leben ja auch nicht immer nur gerade aus. Das sollten wir uns beim Melden des Teufelchens mal wieder bewußt machen.

Sollten wir also einmal unsere selbst aufgestellten Regeln oder guten Vorsätze - völlig unerwarteterweise- aus welchen Gründen auch immer - brechen müssen oder nicht einhalten (können), dürfen wir uns ebenfalls erlauben, nicht auf unser Teufelchen zu hören und das schlechte Gewissen nicht weiter zu beachten - weil es eben auch mal Ausnahmen gibt -bei dir, bei mir und bei den anderen.


Denk daran - Regeln sind für das tägliche Miteinander wichtig - aber gibt es keine Regel ohne Ausnahme! 


Mittwoch, 6. Mai 2015

Sonntag ist Muttertag

Am 10. Mai ist Muttertag. Blumenläden haben Hochkunjunktur und verzeichnen Rekord-umsätze. Ich freue mich für die wirklich kleinen Einzelhändler im Floristik-Geschäft, die davon leben. Und ja, ich höre auch schon die kritischen Stimmen, die sich nicht an dem Kommerz beteiligen wollen, mit der Begründung: "Ich brauche keinen Muttertag, um der Mutter Blumen zu schenken".  Das kann ich gut nachvollziehen und hoffe deshalb, daß Blumen eben an einem anderen Tag geschenkt werden und sich dieser Satz tatsächlich auch bewahrheitet. Außerdem müssen es ja nicht immer Blumen zu Muttertag sein.....
Seit 1989 wird der Muttertag bei uns traditionell am zweiten Mai-Sonntag mit Blumen gefeiert. 2012 wurden rund 120 Millionen Euro für Schnittblumen ausgegeben.


(Bildquelle: Marktspiegel)


Doch scheint mir der Muttertag immer mehr zu einem leicht angestaubten Traditions-Tag in den Köpfen der Gesellschaft zu verkommen. Man denkt an Zeiten vor der Ära "Spülmaschine, Trockner oder Kitchenette". Sollte der Muttertag vielleicht sogar abgeschafft werden?

Schaut man sich jedoch aktuell die Aufgaben einer Mutter - ja, vielleicht auch die der Väter, bei Rollentausch in der Familie an, ist es doch genau so wichtig, die Leistungen der Mamas (Pappas) wertzuschätzen: Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten, als der Aufgabenbereich einer Mutter weitgehend Kindererziehung und Haushalt war, hat die Entwicklung der modernen Gesellschaft  dafür gesorgt, daß Frauen bei allen gesellschaftlichen Aufgaben gleichberechtigt sein sollen.

Doch in der Realität hat sich daraus für Mütter eine oftmals Doppelbelastung ergeben. Mütter wollen nach wie vor gut aussehen und sich nicht in die klassische Schublade der Hausmütter stecken lassen. Sie wollen für den Partner attraktiv bleiben und fit sein. Ebenfalls möchten sie einen Job haben, der sie beruflich erfüllt und geistig fordert - ohne unbedingt Karriere zu machen. Und sie wollen für die Familie da sein, d. h. die allgemeine Förderung der Kinder bleibt nicht zuletzt auch bei den Müttern. Der Nachwuchs soll schulisch, musikalisch und auch sportlich gefördert werden. Dazu gehört ebenfalls ein hoher persönlicher Zeiteinsatz, den es so in der Vergangenheit noch nicht gab. 

Viele Mütter haben also  zusätzlich in einem hohen Maße einen Perfektionsanspruch an sich selbst. Schließlich möchte jede Mutter ihre Sache gut machen.  So gut, wie möglich.



(Bildquelle: Kids-t-online)


Dabei sollte man auch die vielen alleinerziehenden Mütter nicht vergessen.
Gibt es in der Familie zu pflegende Angehörige, bleibt auch hier die Hauptlast bei den Frauen.


All dies zusammen ergibt genügend Gründe, um die Aufgaben und Pflichten, die eine Mutter täglich nachkommt, einmal im Jahr ganz bewusst wertzuschätzen. Passiert das öfter, ist das natürlich um so schöner für sie. Die Wertschätzung an diesem Tag zu zeigen, macht Mütter glücklich. Ganz bestimmt. Egal, ob dies mit einem Blumenstrauß, einem gedeckten Frühstückstisch oder mit einer Einladung zum Essen im Lieblingsrestaurant erfolgt.


Es gibt also genügend Möglichkeiten, die Wertschätzung der Frau/Mutter zu zeigen - und warum denn dann nicht an diesem Tag? Wenn er doch schon da ist........... ;-)




(Bildquelle: Hoffrien)



Samstag, 2. Mai 2015

Mineralwasser als spritziges Erfrischungsgetränk mal anders

Im Sommer ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Vor allem erfrischende Getränke sind da gefragt. Und was liegt da näher als Mineralwasser.
Egal, ob mit viel oder wenig Sprudel oder vielleicht auch ganz still. Die meißten Menschen mögen und trinken es täglich: Unser Mineralwasser. Es löscht den Durst immer noch am besten und ist gesund. Ein sprudelndes Glas Wasser gibt uns viele wertvolle Mineralstoffe zurück:


Natrium reguliert im Körper den Wasserhaushalt und die Muskeltätigkeit. Wer jedoch viel Sport treibt oder schwitzt, profitiert von „natriumhaltigem“ (über 200 mg/l) Wasser.
Kalium hält ebenfalls den Wasserhaushalt im Gleichgewicht, reguliert die Herz- und Muskeltätigkeit, entspannt Muskeln und Nerven. 
Kalzium stärkt die Knochen, ist wichtig für Nerven und Zellen. Besonders wichtig für Menschen, die wenig Milch oder kaum Milchprodukte zu sich nehmen.
Magnesium ist am Aufbau von Knochen beteiligt und stärkt die Nerven. Über Blattgemüse, Getreide, Fleisch, Milch und Nüsse erreicht man die empfohlene Tageszufuhr von 350 Milligramm leicht.

Gerade Kinder wollen aber nicht immer nur Mineralwasser trinken, sondern auch mal eine geschmackliche Abwechslung. Zur Zeit gibt es überall fix und fertig gemixtes Mineralwasser mit Geschmack zu kaufen. Natürlich verhältnismäßig teuer.

Eine besondere Idee für die wärmeren Sommertage ist, dem Mineralwasser mit frischen Zutaten selbst eine besondere Geschmacksnote zu verleihen. Milde und spritzige Erfrischungen für jeden Geschmack. Mit wenigen Handgriffen und kaum Aufwand kann man Wasser mit einem leichten fruchtigen Geschmack selbst herstellen. Ganz individuell. Zudem ist es gesünder als Eistee, Cola oder sonstige zuckerhaltige Getränke Es schont den Geldbeutel und macht damit alle glücklich. Hier einige Vorschläge:

Wasser mit Minze:
Das hört sich lecker an und ist es auch. Und so geht's: Einige Blätter frischer Minze in eine Karaffe oder in einen Krug füllen (gibt es im Topf fast überall zu kaufen), dann mit Wasser auffüllen, evtl. noch einige Scheiben Zitrone dazugeben und fertig ist ein leckeres Erfrischungsgetränk.
Übrigens: Je länger man das Wasser mit Minze ziehen läßt, um so intensiver wird der Geschmack.

(Bild: gofeminin)

Wasser mit Holunderblüten
Auch hier einfach einige Zweige Holunderblüten in einen Krug geben, evtl. noch ein Paar Blättchen Zitronenmelisse dazu und dann mit Mineralwasser auffüllen. Je nach Dauer wird der Geschmack intensiver. 

(Bild: native plants)
 
Das Wasser mit Holunderblüten schmeckt im Vergleich zum Wasser mit Minze eher etwas süßlich, aber sehr gut. Wer möchte, kann natürlich überall noch Eiswürfel dazugeben.
Natürlich gibt es die Möglichkeit, Mineralwasser mit einem Schuss Saft zu verfeinern. Auch durch die Zugabe von Sirup (z. B. Holunderblütensirup, Himbersirup etc.) läßt sich Mineralwasser mit wenigen Handgriffen geschmacklich aufpeppen. Wer sein Durstlöscher selber mixt, kann Fruchtsüße und Sprudelgrad selbst bestimmen.

Es kann nicht viel schief gehen.