Sonntag, 28. Juni 2015

Wieviel Freiraum braucht eine Beziehung?


„Das Motorrad ist dir wiedermal viel wichtiger als ich“, ein Vorwurf, der schnell ausgesprochen ist und zu Diskussionen führt. Die Toleranzphase ist nun zu ende. Sie hat Pläne für’s Wochenende geschmiedet, seine Pläne sehen jedoch an einem herrlichen Sommer-Sonntag völlig anders aus.

Wir wissen selbst, dass es sinnvoller wäre, souverän zu reagieren und zu akzeptieren, wenn der Partner einmal weniger Zeit mit uns verbringen will, z. B. einfach, um mehr Sport zu machen oder einem Hobby nachzugehen (da denke ich nur an all die Motorradfahrer).

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen wir uns auch nach vielen Jahren (und in den harmonischsten Beziehungen) nach mehr Freiheit sehnen. In denen es uns darum geht, unsere Wünsche zu erfüllen oder als Ausgleich zum Alltag etwas intensiver einem Hobby nachzugehen. Wir pendeln zwischen Freiheit und Distanz in der Partnerschaft oder Ehe. Das ist für den anderen nicht immer einfach und führt teilweise dazu, die Beziehung ganz in Frage zu stellen. Ein großes Konfliktthema. Zweifel an der Liebe und Eifersucht kommen auf. Nagen an uns. Wir sind verärgert und grübeln über alles mögliche.

Auf lange Sicht gesehen, wird niemand dadurch glücklicher.

(Bild: liebeliebeliebe.de)


Wie kann es funktionieren?


Das gesunde Mittelmaß zu finden, ist auch hier, wie bei so vielen anderen Dingen, der beste Weg, um die Zufriedenheit und die Liebe weiterhin zu stärken. Eine gute Beziehung funktioniert nur dann, wenn wir miteinander sprechen und Absprachen treffen, die für beide akzeptabel sind, z. B. durch das Festlegen eines „Hobby-Zeitplans“.

So besteht weniger die Gefahr, dass man sich auseinanderlebt oder im besten Fall nebeneinander herlebt. Beides ist nicht im Sinne einer Partnerschaft, in der man sich liebt.

Ebenso wichtig ist es, auch in der Beziehung unabhängig voneinander zu sein, aber unsere Gefühle füreinander ernstzunehmen und nicht zu vergessen.
Seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen zu können, ohne die genseitigen Gefühle füreinander zu vergessen und dann auch wieder genau so intensiv für den Partner dazusein - das sind wesentliche Punkte, um die Hochs und Tiefs im Alltag mit der Liebe zu meistern.

Sich selbst ein Stückweit als eigene Persönlichkeit im Leben wiederzufinden, stärkt das Selbstvertrauen und die Beziehung.


Donnerstag, 25. Juni 2015

Sind Food Trucks die neuen Gourmet-Imbisse?


Hört man das Wort "Imbiss" oder"Imbiss-Bude", denkt man automatisch an Currywurst, Pommes oder Hähnchen. Nicht immer besonders lecker.

Heute sind auf Deutschlands Straßen kleine rollende Gourmet-Stationen unterwegs: Die Food Trucks.

In Amerika gibt es sie schon lange - bei uns starten sie erst jetzt mit den neuesten Ideen richtig durch. Mit ausgefallenen Namen, wie "The Cave" oder "Burger Bandit" locken sich auch die härtesten Skeptiker mit anspruchsvollem, frisch zubereitetem Essen an. Von Bourritos oder Burger-Variaten, bis zu deftigen veganen Kartoffelpuffern ist für jeden je nach Food Truck etwas dabei. Das Konzept ist: Lieber weniger, dafür aber handmade, am besten Bio und einwandfrei.

(Bild: crafthubs.de)

Die bunten, stylish aufgemachten Wagen stehen direkt vor dem Eingang von Unternehmen oder auf zentralen Food Truck-Messen. Oft bunt besprüht (ein bisschen Show muss sein) und mit dem eigenen Logo versehen, verwirklicht sich hier der ein oder andere seinen Traum. 

Doch wie vorher - bei den Imbissen auch, ist hier Schnelligkeit gefragt, denn die Mittagspause der Gäste ist begrenzt und all zu lange warten sollen sie auch nicht. Vor- und Nachbereitung der Speisen nehmen daher viel Zeit in Anspruch. "Spaß macht es trotzdem", sagen die Food Truck-Besitzer. 

Eine gute Gelegenheit, mal etwas Neues auszuprobieren. Preislich nicht ganz so günstig wie an der Imbiss-Bude, dafür aber qualitativ und geschmacklich einwandfrei. 

Am 12. Juni gab es in Frankfurt/Main den "Food Truck Friday", mit mehr als 40 Wagen. Weitere Food Truck-Messen in ganz Deutschland werden folgen.

(Bild:Foodszene)

Sonntag, 21. Juni 2015

Salinen - "Wellness-Tip" für die Atemwege


Salzhaltige Luft ist gut für die Atemwege. Das weiß jeder, der schon mal Salzluft am Meer schnuppern durfte. An's Meer zu fahren ist natürlich nicht immer möglich und leider wohnt nicht jeder direkt am Meer. Gut ist es dann, wenn eine Saline nicht all zu weit entfernt ist. 




Was ist eine Saline?


Tief ein- und ausatmen ist für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen (Astma, Chronische Bronchitis etc.) schwierig.
Kurzfristige Hilfe bietet hier schon der Besuch einer Saline, die es in vielen Kurorten gibt. Eine Saline ist zunächst einmal eine Anlage zur Salzgewinnung, das heißt, daß es in einer Saline sehr salzig zugeht - daher auch die Bezeichnung/Name (Sal = Salz).

Die Salinen werden bis unter's Dach mit Reisig aufgefüllt und sind mehrere Hundert Meter lang. Salzhaltiges Wasser (Sole) wird nach oben gepumpt, das dann Tröpfchenweise wieder nach unten rieselt. Betritt man den Weg in der Saline, ist man von tropfenden Wänden umgeben und es fällt gleich auf, daß die Luft durch das herabrieselnde Wasser um einige Grade kühler ist, als die tatsächliche Außentemperatur. Fängt man einige Tropfen in der Hand auf, kann man schmecken, wie salzhhaltig das Wasser wirklich ist.

Auf Bänken, die in Zwischenstationen der Salinengänge aufgestellt sind oder davor, kann man sich ausruhen und die Salinenluft noch länger genießen. 

Salinen gibt es z. B. in Bad Kreuznach, Bad Nauheim, Bad Salzungen oder, wie diese hier, in Bad Orb.

Tief durchatmen ist dann angesagt. Menschen mit Atemwegserkrankungen merken sofort, daß das tiefe Durchatmen mit jedem Atemzug leichter fällt. Eine Wohltat für die Lungen. 
Aber auch für alle anderen, die es einmal ausprobieren möchten, ist es ein Tipp für einen Ausflug am Sonntag.


Freitag, 19. Juni 2015

10 Dinge, die wir (Frauen) nur heimlich tun.....


Es gibt Dinge, die sollte man nicht tun, wenn jemand zuschaut...... - weil es einfach zu peinlich wäre. Dinge, die wir fast alle tun, das aber lieber für uns behalten..... oder nur mit Freunden "teilen".


Wir leben im Zeitalter, in dem viele Geheimnisse nicht mehr wirklich geheim sind. 

Facebook oder Google erinnert uns regelmäßig daran, wovon wir in der Vergangenheit begeistert waren. Dieses erinnern kann zu einem späteren Zeitpunkt ziemlich peinlich sein.






Einige Dinge gibt es aber doch noch, die wir (Frauen) meistens nur heimlich tun:

  1. Wir singen unser Lieblingslied laut mit (hauptsache laut, gerne schief, egal - im Auto oder allein zu Hause singen wir aus tiefster Seele)... "Atemlos, durch die Nacht......"
  2. Wir fallen geschminkt ins Bett (weil es oft schon so spät ist und wir zu müde sind).
  3. Begeistert gucken wir eine bestimmte Sendung Trash-TV immer wieder (beim "Bachelor" oder "Frauentausch" können wir uns herrlich über den Quatsch amüsieren.
  4. Wir lassen den Anrufbeantworter bei einer uns bekannten Nummer (oder Namen) angehen, weil wir es gerade "ziemlich eilig" haben. Wir wissen hier schon im Voraus, dass das Gespräch ziemlich lange dauern würde.
  5. Wir benutzen eine Notlüge ("Klar komme ich gern zum nächsten Tupper-Abend"), weil wir es nicht schaffen, von vornherein Klartext zu reden.
  6. Wir googlen den Ex auf Facebook & Co.
  7. Wir trinken aus vollen Flaschen - schmeckt bei großem Durst besser, als aus einem Glas.
  8. Wir sprechen gerne mit uns selbst - vor dem Spiegel oder einfach nur so zwischendurch.
  9. Wir fotografieren gern - und zwar auch mal uns selbst als Selfie. Das nächste Profilbild in Facebook & Co. muss schließlich perfekt sein
  10. Wir lassen uns gehen - in Jogginghose und Schlabberpulli ist es zu Hause manchmal am gemütlichsten.
Was habe ich vergessen? Wobei lässt du dich nur ungern beobachten?


Donnerstag, 18. Juni 2015

Sommer - Sonne - Sonnenbad - Sonnencreme

Die Kraft der Sonne 


Die Sonne kommt bestimmt bald wieder und ist wichtig für unser Gemüt. Sie schafft es immer wieder, daß wir uns gelöster und freier fühlen. Gerade in unserem Alltag, gönnen wir uns Momente, in denen wir die warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut fühlen. Es ist wie ein warmes Streicheln. Die Sonne ist wichtig für unser Immunsystem und bildet das wertvolle Vitamin D.

Um die Sonne jedoch entspannt genießen zu können, kommt es auf den bewussten Umgang mit ihr an. Immer noch holen sich viele Menschen einen Sonnenbrand. Teilweise ist hier der gesamte Oberkörper rot und "verbrannt". 

Trotz vieler Aufklärungskampagnen gibt es immer noch Handlungsbedarf. Eine Studie des Tumorzentrums der Berline Charité ergab, daß bei unverändertem Sonnenverhalten der deutschen in 30 Jahren jeder Dritte Deutsche an Hautkrebs erkranken wird! 

Daher hier nochmal ein Apell als "Aufklärungskampagne". 

Wir empfinden gebräunte Haut immer noch als attraktiv. Anders etwa bei Chinesen oder Thailänder - hier ist die vornehme Blässe ein Schönheitsideal. 

Oft unterschätzen wir die Sonne, weil sich häufig Wolken dazwischen schieben oder wir nur in der Mittagspause die Sonne für einige Zeit genießen möchten. Dies reicht jedoch für einen Sonnenbrand trotzdem schon aus. Bis zu 85 % der Sonnenstrahlen werden übrigens durch Gebäude, Sand oder Wasser reflektiert.

Die gute Nachricht: Man kann auch im Schatten braun werden - zwar langsamer, dafür aber sicherer und "gesünder". 

Auch bei wasserfesten Sonnnenschutz-Mitteln muss regelmäßiges Eincremen wiederholt werden. Übrigens ist man im Wasser keineswegs von den Sonnenstrahlen geschützt. Sie wirken auch bis zu einem halben Meter unter der Wasseroberfläche.

Wichtig ist also, daß wir noch öfter Sonnencreme benutzen. Dabei übrigens Füße und Ohrläppchen nicht vergessen. Wer Sonnencremes aufgrund des fettigen Gefühls nicht mag, für den gibt es fettfreie Sonnencremes (besonders für Sonnencreme-Allergiker wie mich geeignet) oder man greift zu einem Sonnenspray. Ein Einreiben in die Haut ist so gut wie nicht mehr notwendig. 

Das schöne ist: Viele Menschen verbinden mit dem angenehmen Duft der Sonnencreme etwas positives, z. B. Urlaub oder Ferien.

(Bild: Süddeutsche.de)

Sonnenschutz für Kinder - ohne wenn und aber!


Übrigens sind Kinder besonders gefährdet. Ihre Haut ist noch dünner als die von Erwachsenen und nicht ausreichend in der Lage, einen Schutz zu bilden - deshalb bekommen Kinder viel schneller einen Sonnenbrand. Erwiesen ist, daß die Anzahl der kindlichen Sonnenbrände mit dem Risiko der späteren Entwicklung von Hautkrebs steigt. 

Daher cremt bitte eure Kinder beim Spielen bitte ein, auch wenn es für sie "ekelhaft klebrig" ist. Da gibt es kein Pardon, liebe Eltern - denn wer möchte schon sein Kind draußen den ganzen Tag von Kopf bis Fuß in einen sonnentauglichen "Ganzkörper-Anzug" stecken. 

Kinder lernen durch Nachahmen - sie nehmen sehr wohl wahr, ob sich die Eltern schützen oder nicht und wie sie mit dem Aufenthalt in der Sonne umgehen. Deshalb: Nutzt eure Vorbildfunktion in diesem Bereich ganz bewusst.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wenn (Haus-)Tiere zum Statussymbol werden......

Mein Haus, mein Auto, mein Haustier.......


Die meissten Menschen holen sich ein Haustier aus Liebe zum Tier. Egal, ob Hund, Katze, Fisch, Ratte oder Schaf....... Sie wählen ganz bewußt, welches Tier am besten zu ihnen passt. 

Jedoch sehen manche Menschen Tiere als reine Prestige-Objekte an - und das immer mehr. Schließlich ist es schon etwas besonderes, ein Schaf im Garten zu haben oder mit einem gut aussehenden, süßen Hund spazieren zu gehen. Zudem kommt man dadurch besser mit anderen Menschen in Kontakt.



Stell dir folgende Geschichte vor: Vor einigen Jahren kaufte sich Familie Mayer/Schmidt/Müller ein tolles Aquarium, mit vielen bunten Fischen - denn so ein Aquarium macht sich im Wohnzimmer wirklich klasse. "Sieht mit den bunten Fischen toll aus und hat nicht jeder", dachte sich Familie Mayer/Schmidt/Müller. Alle Freunde und Besucher der Familie Mayer/Schmidt/Müller bewunderten das Aquarium, blieben davor stehen und betrachteten die bunten Fische, die zunächst glücklich hin- und herschwammen.

Bald schon stellte Familie Mayer/Schmidt/Müller fest, dass das Aquarium gepflegt und sauber gehalten werden muß. Dieses wichtige Detail hatte der Verkäufer zwar damals am Rande des Verkaufsgesprächs erwähnt, wurde bei der Entscheidung jedoch nicht mitberücksichtigt. Alle 14 Tage muss das Aquarium komplett geleert werden. Die Fische müssen umgesetzt und die Glas-Wände müssen geschrubbt werden....... Puhh, das geht nicht mal eben in 10 Minuten, ist anstrengend und recht mühsam.

Unglücklicherweise ging einige Zeit später die Sauerstoff-Pumpe kaputt und konnte nicht schnell genug repariert werden. Schade aber auch. Das Wasser wurde immer trüber. Und trotzdem kämpften einige Fische noch längere Zeit tapfer um ihr Leben.... 2 Fische hielten wochenlang durch.
Schließlich aber ging auch das Futter aus, die Wasserqualität wurde zunehmends schlechter.......... - Ich beende jetzt hier die Details, liebe Leser/innen.

Vielleicht kennt ihr eine ähnliche Geschichte.

(Haus-)Tiere benötigen Zeit und Pflege. Natürlich auch Zuwendung. Das vergisst man schnell mal. Egal, welches Tier: Es ist ein Lebewesen mit Gefühlen, das leider keine Stimme hat. Bitte berücksichtigt dies, beim Kauf eines Tieres.

Dienstag, 16. Juni 2015

"Helicopter Eltern" - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser???

"Was machst du" - "Wo gehst Du hin?" - "Mit wem triffst Du dich?" etc. -  Die Eltern möchten es immer wissen, schließlich sind wir verantwortlich und möchten, daß nichts passiert........

"Helicopter parents" - der englische Begriff, heißt wörtlich übersetzt: Hubschrauber Eltern. Damit werden Eltern bezeichnet, die sich ständig in der Nähe ihres Kindes aufhalten, um sie vor Schaden zu beschützen. Sie dürfen beispielsweise nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren und nicht unbeaufsichtigt auf der Straße spielen.  Werden zu Freunden gebracht, der wöchentliche Terminplan und die Wahl der Spielkameraden wird ohnehin in erster Linie durch die Eltern beinflusst.
Helicopter Eltern versuchen, ihrem Kind, jeden Wunsch zu erfüllen, so dass es ihm an nichts fehlt. Diese Kinder werden über-behütet. 

(Bild: Welt.de)



Helikopter-Erziehung und die negativen Folgen:



In dem man versucht, die Kinder vor allen Gefahren zu bewahren oder Gefahren von ihnen fernzuhalten, lernen sie nicht, mit Schwierigkeiten umzugehen. 
Jedoch können weniger streng beaufsichtigte Kinder ihren Bewegungsdrang freier ausleben oder ihre Neugierde auf Neues und Unbekanntes besser stillen. Neue Situationen bringen manchmal auch Risiken mit sich. Und gerade diese bieten Chancen auf ein besseres Kennenlernen der eigenen Handlungsmöglichkeit der Kinder - hin zur Selbständigkeit.

Durch das Erfüllen aller materieller Wünsche, werden Kinder immer anspruchsvoller, ohne ein Bewusstsein für die materiellen Werte dieser Dinge entwickeln zu können. Welche Wünsche bleiben überhaupt noch übrig? Alles wird mehr oder weniger selbstverständlich. Dies führt wiederum zu überzogenen Anforderungen, ohne eigene Leistungsbereitschaft. 

Wie also gelingt es, den Kindern ein Bewusstsein für grundlegende Werte zu vermitteln? Wie können wir begreifbar machen, dass nicht alles unbegrenzt oder einfach so verfügbar und selbstverständlich ist? Wir lernt ein Kind, daß das Leben nicht immer ein Wunschkonzert ist?


Erziehung zur Selbständigkeit und Empathie


Jeden Tag die Situationen zu erkennen, in denen wir unseren jüngsten mehr Vertrauen zur Selbständigkeit entgegenbringen ist für mich und uns, als Eltern, eine große Herausforderung. Das beginnt schon beim selbstverantwortlichen Schulranzen-Packen am Vorabend bis hin zum mithelfen im Haushalt. Hier wird ihr Engagement und ihre Verantwortung gefördert.

Kinder eifern anderen Kindern schnell nach, weil sie immer auf der Suche nach Neuem und nach Vorbildern sind. Wir als Eltern können das beste Vorbild für unsere Kinder sein und sollten diese Chance auch nutzen. Das gibt ihnen Orientierung. Mit schwierigen Situationen authenisch und mitfühlend umzugehen, stärkt das Vertrauen in die Beziehung zwischen Eltern und Kindern und auch das Aufzeigen von Grenzen übt auch die Konfliktfähigkeit im täglichen Miteinander.

Kinder entwickeln sich, suchen Regeln und lernen. Rücksichtnahme und Teamfähigkeit lernt der Nachwuchs nur, wenn er erkennt, dass er/sie nicht ständig im Mittelpunkt steht und man auch Kompromisse eingehen muss. 

Also, liebe Eltern, macht euch locker. Ich wünsche mir (und muß mir selbst dabei an die eigene Nase fassen), dass Kinder sich mutig entfalten können, mit dem Wissen, dass die Eltern dann für sie da sind, wenn sie sie wirklich brauchen.